"Schmidinger raus"

Siegfriedskopf rein

Bildersturm ist nichts Neues. Was „Black Lives Matter“ jetzt tut, tun ihre Gesinnungsgenossen schon lange. Doch jetzt, unter den Solidaritätsstürmen, die BLM zuteilwerden, wird er salonfähig.
Inmitten der Proteste hat nämlich eine alte Schlange unverschämt ihr Haupt erhoben: Der Schänder des Siegfriedskopfs an der Wiener Universität im Jahr 2002 hat jetzt einen Namen. Der linke, anstandslose Universitätsprofessor Thomas Schmidinger bekannte sich jüngst auf Facebook dazu. Das verwundert nicht, schließlich brillierte er in der Vergangenheit schon mit Glanzaktionen wie einem Foto, auf dem er kurz nach Haiders Tod einem Gedenken an ihn den Mittelfinger zeigte.



„Zusammen mit einem Freund“ habe er damals nachts dem Denkmal die Nase abgeschlagen. Dafür ist er nie bestraft worden, mittlerweile ist die Tat verjährt. Da das Rechtssystem ihm gegenüber machtlos ist, lag es an uns, ihm zu sagen, was er ist. Ein Dutzend Aktivisten nahmen vor der Universität Stellung und hissten unter Bengalos ein Banner mit zwei klaren Forderungen: Der Siegfriedskopf muss wieder seinen angestammten Platz in der Aula der Universität einnehmen. Jemand wie Schmidinger hat dagegen auf der altehrwürdigen Institution nichts zu suchen. Siegfriedskopf rein. Schmidinger raus.


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